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generationKUNSThochzwei wird auch in 2022 und 2023 gefördert
17. Dezember 2021

Online-Fortbildung „fest_halten und los_lassen“ am 11. und 12. März 2022

PAULA - lebendiger Galerieraum: kurz vor dem Reset, Nov. 21, Foto: PAULA

Online-Seminar in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
am 11. und 12. März 2022

fest_halten und los_lassen

Ästhetisches Dokumentieren in Resonanz zum künstlerischen Erleben

Wie können Aufzeichnungsmethoden Teil des künstlerischen Konzeptes und Prozesses werden und was zeichnet ein responsives Dokumentationsverständnis aus?
Das Seminar beschäftigt sich mit einem Ansatz, der (Projekt-)Dokumentation kollaborativ, lebhaft und für die kulturelle Bildungspraxis zugänglich macht und lädt ein, eigenständige künstlerische Dokumentationsansätze zu entwickeln.
Wie kann das prozesshafte Entstehen eines Werkstücks anspruchsvoll dokumentiert werden und wie lassen sich soziale Erlebnisse „festhalten“, die in künstlerischen Projekten oftmals eine zentrale Rolle spielen? Anhand des Praxisbeispiels der Kunstschule PAULA – dem lebendigen Galerieraum in Worpswede, vermittelt das Seminar interaktiv die Potenziale eines resonanten kunstvermittelnden Verständnisses von Dokumentation.

Dokumentation bedeutet dabei viel mehr als etwas festzuhalten: Im ästhetischen Dokumentieren reflektieren wir, generieren wir Erkenntnis, schärfen unsere Wahrnehmung und selektieren. Auch das Dokumentieren von Projekten kann also analog/responsiv zu einem künstlerischen Prozess verstanden werden und gestaltet so den Projektverlauf mit.
Der in der Kulturellen Bildung in jüngerer Zeit häufig verwendete Begriff der Resonanz wird im Seminar aufgegriffen und steht für Beziehung, Bezugnahme und für die Schwingungen zwischen Begegnungsräumen, die sich öffnen.

Aufbauend auf künstlerisch praktischen Erfahrungen zum Thema fest_halten und los_lassen, beschäftigen wir uns mit einem spezifischen Verständnis von ästhetischer (Projekt)dokumentation, das auf verschiedene Kontexte transferiert werden kann. Ein solches Dokumentationsverständis ist kollaborativ und macht es möglich, die Dokumentation als Teil der künstlerischen Praxis zu verstehen. Nicht die Vermittlung eines bestimmten, bestehenden Aufzeichnungsverfahrens steht somit im Fokus des Seminars, sondern die begleitete eigenständige Entwicklung eines solchen Ansatzes. Eigene künstlerische Strategien können dabei Teil einer zukünftigen Dokumentationspraxis werden.

Das Seminar, in Kooperation zwischen der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen
findet am 11. und 12. März 2022 jeweils von 9.30 bis 15.00 Uhr statt.

Technische Voraussetzungen zur Teilnahme:
Die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme sind ein stabiler Internet-Zugang, ein PC oder Notebook mit Tastatur, Mikrofon, Kamera sowie Lautsprechern (oder Kopfhörer).
Der Kurs wird über den Anbieter zoom.us angeboten. Zoom läuft browserbasiert bzw. mit einer kleinen Installation, die direkt im Anmeldeprozess ausgeführt wird. Den dafür notwendigen Link und weitere Informationen dazu erhalten Sie mit der Einladung zum Kurs von uns.

Die Kosten betragen 160 Euro.

Anmeldeschluss ist der 10.1.2022
Hier geht es zur Anmeldung.